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Giftstoffe in der Schwangerschaft und bei der Babypflege vermeiden

Während der Schwangerschaft ist es nötig, eine bestimmte Form der Ernährung einzuhalten. So sollte zum Beispiel kein roher Fisch gegessen werden, auch wenn der Heißhunger auf Sushi während der Schwangerschaft entstehen sollte. Rohe Lebensmittel können mit Krankheitserregern belastet sein, welche über den Blutkreislauf der Mutter auch an das ungeborene Kind im Bauch gelangen können. Alkohol, Nikotin oder belastende Stoffe aus Seifen und Waschmitteln werden zwar über die Leber abgebaut, viele Umweltgifte passieren jedoch die Plazenta und können so auch das Baby belasten.

Werden in bestimmten Zeiten der Schwangerschaft Medikamente eingenommen, kann es unter Umständen zu Missbildungen oder Entwicklungsverzögerungen des Embryos kommen. Die Einnahme von Arzneimitteln sollte daher stets mit einem Gynäkologen abgeklärt werden. Einige Präparate dürfen im letzten Drittel der Schwangerschaft eingenommen werden, während es im ersten Tertiär zu Störungen beim Fetus kommen kann.

babypflege

Das Baby ist da: So waschen Sie Babys Kleidung kuschelweich ohne Giftstoffe

Viele Menschen reagieren allergisch auf Weichspüler und bekommen einen Hautausschlag, wenn die Wäsche zusätzlich weichgespült wird. Babys sind hier besonders gefährdet, da die junge Haut noch nicht alle belastenden Stoffe kompensieren kann. Wer einen Wäschetrockner besitzt, kann Handtücher, Babydecke oder Babybodys ganz einfach auf 60 °C trocknen, solange Kleidung und Stoffe zu 100 Prozent aus Baumwolle bestehen. Wer die empfindlichen Babystrampler nicht so heiß waschen oder trocknen möchte, kann ein umweltfreundliches Waschmittel verwenden, welches frei von Tensiden und Duftstoffen ist. Auch bei einer Duftstoffallergie können großflächige Hautirritationen beim Baby entstehen. Ist das Baby größer und hat es sich mit Breichen vollgekleckert, kann es helfen, die Babykleidung nach dem Waschgang auf 30 °C anstatt mit Weichspüler lieber mit Essigwasser zu spülen. Dies tötet Erreger zuverlässig ab, auch in der Waschmaschine bilden sich keine unangenehmen Gerüche, wenn regelmäßig Essig Essenz in den Spülgang gegeben wird. Eventuelle Flecken oder Verfärbungen lassen sich auf diese Weise jedoch nicht aus der Babykleidung entfernen.

Karottenbrei, Grasflecken und Co.: So werden Babys Anziehsachen schön sauber ohne Chemie

Bei rein weißen Wäschestücken für Erwachsene kann ruhig Chlor verwendet werden oder ein milderes Bleichmittel. Aber auch nach einem gründlichen Ausspülen der Babykleidung können unter Umständen Bleiche-Reste auf dem Strampler oder dem Hemdchen zurückbleiben, sodass Babys Haut unnötig belastet und gereizt wird. Ein natürliches Hausmittel gegen leichte Verfärbungen ist Kaiser Natron, welches im Haushalt auf vielfältige Weise eingesetzt werden kann. Nicht nur Gras- oder Babybreiflecken lassen sich damit vor der Wäsche schonend vorbehandeln, auch Kaffeeflecken bekommt man mit Kaiser Natron aus der empfindlichen Bluse, welche nur mit der Hand gewaschen werden darf.

Geben Sie etwas Natronpulver direkt auf die Flecken und reiben Sie es mit einer feuchten, weichen Bürste sanft in die Gewebefasern ein. Die Stelle sollte unbedingt feucht gehalten werden, damit das Natron die Flecken anlösen kann. Sind die Kleidungsstücke nach einer Maschinenwäsche mit geringer Temperatur nicht entfernt, kann Zitronensaft helfen, welcher direkt auf den Fleck geträufelt wird. Es kann jedoch sein, dass die Zitronensäure auch die Farbe aus der Babykleidung an dieser Stelle aufhellt, daher empfiehlt sich eine Fleckenentfernung mit natürlichem Zitronensaft nur auf hellen Kleidungsstücken.

Die Wohnung ohne giftige Chemikalien reinigen: Dem Baby zuliebe

Auch beim Putzen können Rückstände von Reinigungsmittel zurückbleiben. Babys nehmen alles in den Mund, auch die eigene Hand wandert viel häufiger ins Gesicht als bei einem Erwachsenen. Es ist nicht nötig, dass Sie Ihre Wohnung absolut steril und keimfrei putzen, wenn ein Baby einzieht. Sauberkeit ist natürlich wichtig, damit das Baby gesund aufwachsen kann. Kommt es jedoch zu Hause nie mit Keimen in Berührung, kann das Kind später an einem erhöhten Risiko leiden, eine Allergie zu entwickeln.

Typisch für Kinder aus sterilen Haushalten sind Abwehrreaktionen gegen Pollen und Blütenstaub, da der kindliche Organismus bereits mit diesen natürlichen Bestandteilen in der Luft überlastet sein kann, wenn das Immunsystem nicht ausreichend trainiert ist. Isst Ihr Baby aus Versehen einmal Sand oder steckt es etwas auf der Straße Gefundenes aus Neugier in den Mund, bleiben Sie ruhig und machen sich keine zu großen Sorgen! Beobachten Sie Ihr Baby in den nächsten Tagen aufmerksam auf Anzeichen einer eventuellen Erkrankung, wobei ein bisschen Dreck dem Baby in der Regel nicht schadet!

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